OAS-KS14 Keimschutz für Stagnationswasser oder Rückverkeimungsschutz

  • Steckverbinder mit auswechselbarem Einsatz
  • Einsatz aus speziellem innovativem Metallgewebe
  • Keimschutz für stehendes Wasser (Stagnationswasser)
  • Sowie Schutz vor Rückverkeimung (retrograder Keimschutz)
  • Wechselintervall der Metallgewebe-Einsatz 1 Jahr
  • Anschlüsse 1/4 Zoll Steckverbindung (andere auf Anfrage)
  • Entwickelt und hergestellt in Deutschland
6,67 €

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Wirksamer und innovativer Schutz von Osmoseanlagen vor Rückverkeimung


Der retrograde Stagnations-Keimschutz wird mittels Steckverbindern in einen 1/4 Zoll Schlauch eingesetzt (andere Schlauchgrößen auf Anfrage möglich). Aufgrund der Bauart des Steckverbinders sind dazu keine Sicherungsclips notwendig. Der innenliegende Einsatz aus Mikrofeldgewebe verhindert eine Rückverkeimung. Dazu muss das spezielle Metallgewebe aber dauernd mit Wasser benetzt sein, d.h. es muss ein Zurückfließen des Wassers an dieser Stelle verhindert werden. Beispielsweise kann zusätzlich ein Rückflussverhinderer bzw. Rückschlagventil eingesetzt werden.


Achtung: Es handelt sich um keine Keimsperre in Richtung fließendes Wasser, sondern um eine hygienische Sicherung von stehendem Wasser (Stagnationswasser) bzw. je nach Ausführung und Anwendung um einen Rückverkeimungsschutz.


Dieser Rückverkeimungsschutz kann an folgenden Stellen zum Betrieb einer Osmoseanlage verwendet werden:

  • Einsatz im Spülwasser (Schutz der gespülten Membrane): Der Keimschutz wird im Abwasserschlauch nach der Osmosemembran vor dem Anschluss des Abwasserschlauchs an den Syphon eingesetzt. Dadurch wird eine Rückverkeimung über das Abwasser verhindert. Der Keimschutz sollte noch vor dem Rückschlagventil des Abwasserschlauchs eingesetzt werden.

  • Einsatz nach dem Eckventil vor der Anlage (Trinkwassernetzschutz): Der retrograde Keimschutz wird in den Schlauch der Zuleitung hinter dem Anschluss an das Eckventil eingesetzt. Dadurch wird ein wirksamer Schutz des Trinkwassernetzes gewährleistet, da eine eventuelle Verkeimung der Anlage zu keiner Rückverkeimung des Trinkwassernetzes über den Anschluss an das Eckventil führen kann.

  • Einsatz nach dem letzten Filter (Schutz der Anlage): Der Keimschutz kann auch im Reinstwasserkreis nach der Osmosemembran vor dem Auslauf bzw. Wasserhahn eingesetzt werden. Dadurch wird effektiv eine sog. Retrograde Verkeimung, also eine Rückverkeimung der Osmoseanlage über den Auslauf des Wasserhahns verhindert. Durch Berührung des Auslaufs eines Wasserhahns kann es zu einer erheblichen Keimbelastung und Wachstum von Keimen kommen, welche über die Zeit auch zu einer Verkeimung der gesamten Osmoseanlage führen kann. Deswegen sollte der Auslauf des Wasserhahns regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Der Einsatz des retrograden Keimschutzes an dieser Stelle erhöht die Sicherheit der Osmoseanlage zusätzlich.

  • Verwendung an mehreren Stellen: Der retrograde Keimschutz kann zur Erhöhung der Sicherheit vor Verkeimung auch mehrmals in der Anlage verwendet werden (also beispielsweise in der Zuleitung zur Anlage und im Abwasserschlauch).

Zur Wirksamkeit des Keimschutzes muss das innenliegende Metallgewebe ständig mit Wasser benetzt sein. Der direkte Kontakt mit anderen Metallen sollte vermieden werden. Außerdem sollte das innenliegende Metallgewebe nicht eisenhaltigen oder korrosiv wirkenden Flüssigkeiten ausgesetzt werden. Das Produkt wird in Deutschland hergestellt und ist für die Konservierung von Trinkwasser in Behältern zulassungsfrei verkehrsfähig. Der Keimschutz kann uneingeschränkt mit Trinkwasser verwendet werden.


Jährlicher Wechsel des Metallgewebe-Einsatzes: Das spezielle Metallgewebe ist auswechselbar und muss regelmäßig erneuert werden. Der Wechselintervall beträgt 1 Jahr. Der Metallgewebe-Einsatz kann dazu einzeln bestellt werden. Zum Auswechseln des Gewebes werden die Schläuche aus den Steckverbindungen gelöst. Anschließend wird der kleinere Einsteckverbinder ähnlich wie das Lösen einer Schlauchverbindung aus dem größeren Steckverbinder herausgezogen. Aus dem dann sichtbaren Ende des kleineren Steckverbinders kann mit einer Pinzette das Metallgewebe herausgezogen und eine neue Ronde eingesteckt werden. Zum Schluss werden beiden Steckverbinder wieder ineinandergesteckt und die Schläuche angeschlossen.


Der Unterschied zu Rückschlagventilen


Zum grundsätzlichen Schutz vor Rückverkeimung gerade im Abwasserkreis wird oft die Installation eines Rückschlagventils empfohlen. Dies ist grundsätzlich vollkommen richtig. Jedoch bietet die Verwendung eines solchen Ventils nur einen rudimentären Schutz. Die Keime können durch das Innere des Rückschlagventils dringen und sich somit auch weiter im System ausbreiten.


Das Metallgewebe im Inneren des Keimschutzes besteht aus einem speziell entwickelten Metallgewebe (es besteht ein Schutzrecht beim Deutschen Patent und Markenamt). Dieses Gewebe hat eine patentierte, speziell strukturierte Oberfläche aus zwei Edelmetallen mit spezifischen galvanischen Eigenschaften. Sobald das Gewebe mit Wasser in Berührung kommt, wird durch katalytisch gesteuerte multiple Redoxpaare ein Mikroelektrofeld erzeugt. Dieses Feld erzeugt reaktive Sauerstoffspezies („Reactive Oxygen Species ROS"), welche eine breitbandige antimikrobielle Wirkung haben. Der oxidative Stress schädigt die Gene bzw. Zellen der Mikroorganismen).


Nur durch Verwendung dieses retrograden Keimschutzes wird aktiv eine Rückverkeimung wirksam verhindert. Die Keime können diese Barriere im Gegensatz zu Rückschlagventilen nicht überwinden.


Der Unterschied zu Technologien mit Silberinonen


Die Wirksamkeit basiert nicht auf der Freisetzung von Silberionen, sondern auf dem im Wasser durch das spezielle Metallgewebe erzeugte Mikroelektrofeld. Dadurch ist das Gewebe auch in schwefelhaltigen Umgebungen antimikrobiell wirksam. Silberionen werden in schwefelhaltigen Umgebungen sofort durch die Bildung von schwerlöslichem Silbersulfid gebunden. Da dieses Silbersulfid die geringste Löslichkeit aller Verbindungen in wässrigen Lösungen hat, sind praktisch keine Silberionen für die Abtötung von Keimen in einer schwefelhaltigen Umgebung verfügbar. Die durch das Mikrofeld erzeugten reaktiven Sauerstoffspezies wirken auch gegen verschiedene silberresistente E. coli-Bakterien sowie methicillinresistente Staphylococcus aureus (MRSA), welche mit Silberionen schwer abzutöten sind. Insgesamt wirkt das Mikroelektrofeld auch effektiv gegen Viren sowie gegen viele Arten von Pilzen und Hefe.


Die Wirkung des Metallgewebes ist im Gegensatz zu Technologien mit Silber auch äußerst effektiv gegen Biofilmbildung. Das durch das mit Wasser benetzte Metallgewebe erzeugte Mikroelektrofeld beeinflusst auch Gene der Keime, welche für die Bildung von Biofilm erzeugenden Eiweiße dieser Keime verantwortlich sind. Dadurch können diese Eiweiße nicht gebildet werden und die Entwicklung von Biofilm wird wirksam gehemmt.

Hersteller: WTPro
Kategorie: Wasseranschluss
Artikelnummer: OWA200100