TWA-ARZNEIMITTEL Wasseruntersuchung auf 50 Arzneimittel

Artikelnummer: WAT100200

  • Probenentnahmeset zur Laboranalyse des Trinkwassers
  • auf 50 verschiedene Medikamente (inkl. Gadolinium und Lithium)
  • Durchführung im akkreditierten und zugelassenen Wasserlabor
  • Zusendung der Ergebnisse der Wasseranalyse per E-Mail
  • Untersuchungsfrist ca. 10 Werktage
  • Wassertest ohne versteckte Versandkosten
  • Kostenloser Rückversand der Probe

Kategorie: Laboranalysen


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Immer wieder gibt es Berichte, dass Arzneimittelrückstände im Trinkwasser gefunden werden. So wurde beispielsweise das Kontrastmittel Gadolinium 2014 im Trinkwasser gefunden. Mit dieser Wasseranalyse kann das Leitungswasser auf Medikamentenrückstände einfach und zuverlässig getestet werden. Im Labor wird die Wasserprobe auf 50 der am häufigsten verwendeten Human- und Tierarzneimittel getestet:


  • Analgetika und Antiphlogistika, z.B. Codein, Diclofenac, Ibuprofen
  • Antibiotika, z.B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfamethoxazol
  • Antikonvulsiva, z.B. Carbamazepin, Phenobarbital, Primidon
  • Antilipidämika, z.B. Bezafibrat, Fenofibrat
  • Betablocker, z.B. Atenolol, Metoprolol, Propranolol
  • Gestagene, z.B. Norethisteron
  • Kontrastmittel, z.B. Amidotrizoesäure, Gadolinium, Iohexol
  • Psychopharmaka, z.B. Diazepam, Lithium, Oxazepam
  • Zytostatika, z.B. Cyclophosphamid
  • Veterinärarzneimittel, z.B. Sulfamethoxin, Tiamulin, Ivermectin
  • und mehr (komplette Wirkstoffliste auf Anfrage)

Gefahr durch Medikamentenrückstände im Wasser: Das Umweltbundesamt empfiehlt für nicht erbgutschädigende Wirkstoffe einen generellen Wert von maximal 0,1 µg/L pro Einzelstoff. Bis zu dieser Konzentration wird selbst für Säuglinge und Kleinkinder kein Risiko erwartet. Wird diese Konzentration jedoch überschritten, werden zur Beurteilung der gesundheitlichen Gefahr sog. Maßnahmewerte als Vergleichswerte herangezogen. Wird der Maßnahmewert erreicht oder sogar überschritten, ist das Wasser nicht mehr gesundheitlich unbedenklich und sollte nicht mehr getrunken werden. Dann muss die Ursache des Arzneimittel-Eintrags recherchiert und die Konzentration so weit wie möglich minimiert werden.


Verunreinigung des Wassers mit Arzneimitteln: Durch die menschlichen Ausscheidungen gelangen Arzneimittel und deren Abbauprodukte ins Abwasser. Weiterhin werden Medikamente oftmals nicht fachgerecht entsorgt und einfach in die Toilette oder in den Hausmüll geworfen. Die gegenwärtigen Verfahren der Klärwerke können diese Stoffe nicht vollständig aus dem Wasser entfernen. Zusätzlich wird das Grundwasser durch Versickerung oder Leckagen im Abwassersystem mit Rückständen von Medikamenten belastet.


Rolle der Massentierhaltung: Die konventionelle Landwirtschaft verwendet exzessiv Veterinärarzneimitteln in der Massentierhaltung. Nur dadurch können Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch massenhaft und billig hergestellt werden. Die Tiere scheiden aber die verwendeten Medikamente und deren Abbauprodukte wieder aus. Die Stoffe versickern im Boden und gelangen von dort ins Trinkwasser. Besonders nach starken Regenfällen werden Oberflächengewässern zusätzlich stark belastet.


Durchführung im professionellen Trinkwasserlabor: Die Wasserprobe kann mit der beiliegenden Anleitung sehr einfach entnommen werden. Danach wird das Probengefäß verschlossen und in den Faltkarton verpackt. Mit dem Rücksendeschein kann der Karton kostenlos an das Wasserlabor eingeschickt werden. Nach Prüfung im Labor erhalten Sie das Ergebnis der Analyse in ca. 10 Werktagen per E-Mail.

Anleitung Wassertest

Übersichtliche Anleitung zur Entnahme der Wasserprobe und Ablauf des Wassertests.

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Anleitung Wassertest

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